Schmelz - Steuerberatungsgesellschaft mbH
Ihr Steuerberater in Winsen (Aller)

Herzlich Willkommen in unserer Steuerkanzlei in Winsen (Aller) 

Eine individuelle und persönliche Be­ra­tung unserer Mandanten ist uns dabei besonders wichtig.

Wir bieten Ihnen eine umfassende Beratung und sind Ihr kom­pe­ten­ter Ansprechpartner in allen steuer­recht­lichen und be­triebs­wirt­schaf­tli­chen Fragen. Auf unserer Internetseite finden Sie alle Informationen über unsere Kanzlei sowie alles Wissenswerte und wichtige Infor­matio­nen rund um das Thema Steuern. Wir bieten Ihnen ein breites Dienst­­leis­tungs­spek­trum. Von der klassischen Steuerberatung über eine fachliche Un­ter­neh­mens­be­ratung bis hin zur Wirt­schafts­prü­fung.

Aufgrund unserer langjährigen Erfah­rung und stets ak­tuell­stem Wissens­stand in Steu­er­sa­chen sind Sie bei uns bestens auf­ge­ho­ben. Ge­mein­sam mit un­se­ren qua­lifi­zier­ten Mit­arbei­tern und Ko­ope­rations­part­nern stehen wir Ihnen bei jedem Anliegen und allen Fragen tat­kräf­tig zur Seite.

Mit unserem Konzept der ganz­heit­lichen Beratung stehen wir Ihnen natürlich auch bei kom­plexen recht­lichen Fragen zur Seite. Da nahezu alle steuerlichen Vor­gänge auch rechtliche Folgen haben, können Sie auf eine optimale und um­fas­sen­de Beratung durch unsere Rechts­ex­per­ten setzen.



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Steuern / Erbschaft-/Schenkungsteuer 
Freitag, 16.10.2020

Zur Berechnung des Werts eines Vorbehaltsnießbrauchs

Das Finanzgericht Münster entschied, dass bei einer Grundstücksübertragung gegen Vorbehaltsnießbrauch die vom Nießbraucher weiterhin zu tragenden Zins- und Tilgungsleistungen den nach § 10 Abs. 5 ErbStG zu berücksichtigenden Wert des Nießbrauchsrechts mindern (Az. 3 K 722/16 Erb).

Im vorliegenden Fall hatte der Kläger von seiner Mutter deren vermieteten Grundbesitz im Wege der Schenkung erhalten, wobei sich seine Mutter ein lebenslängliches und unentgeltliches Nießbrauchsrecht vorbehalten hatte. Des Weiteren übernahm der Kläger die auf dem Grundbesitz lastenden Verbindlichkeiten nur mit dinglicher Wirkung. Persönliche Schuldnerin blieb seine Mutter. Sie leistete die Zins- und Tilgungszahlungen für die Verbindlichkeiten weiter. Der Kläger zog in seiner Schenkungsteuererklärung den Nießbrauch erwerbsmindernd ab. Das Finanzamt war jedoch der Auffassung, dass das Nießbrauchsrecht zwar abzugsfähig sei, bei der Ermittlung des abzuziehenden Betrages aber die weiterhin von der Mutter des Klägers zu leistenden Zins- und Tilgungszahlungen zu berücksichtigen seien. Deshalb sei der Nießbrauch nur mit einem entsprechend niedrigeren Wert abzugsfähig, wodurch sich der zu zahlende Steuerbetrag entsprechend erhöhte.

Die Klage hatte vor dem FG Münster keinen Erfolg. Nach Auffassung des Gerichts ist der Kläger durch die Verbindlichkeiten und die damit verbundenen Zins- und Tilgungsleistungen weder rechtlich noch tatsächlich belastet gewesen. Deshalb seien Zins- und Tilgungsleistungen im Streitfall bei der Ermittlung des Jahreswerts des Nießbrauchs nicht zu berücksichtigen.

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Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.


 
 
 
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